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H&D - das fraktale Unternehmen

H&D, das IT-Dienstleistungsunternehmen der neuen Generation - fit für den Wettbewerb durch fraktale Unternehmensorganisation.

Fraktale - die Antwort auf die dritte (digitale) industrielle Revolution

Komplexität wird nur beherrschbar durch Teilung. Teile mit Selbstähnlichkeit haben Regeln weit über Geometrie und physikalische Parameter hinaus. Diese Teile sind Fraktale.



Im Zuge der mittlerweile als dritte industrielle Revolution bezeichneten Entwicklung der Arbeitsorganisation und Unternehmensstrukturen kommen zunehmend dezentrale teamorientierte Strukturen zum Einsatz.
Fraktale erweitern den Ansatz der Teamarbeit und sind bezüglich ihrer Gestaltung genauer definiert.
Jedes Fraktal ist als "Unternehmen im Unternehmen" dem Gesamtunternehmen ähnlich und muss bestimmte Kriterien erfüllen:


• die Aufgabenstellung für ein Fraktal ist immer ganzheitlich
• ein Fraktal ist voll verantwortlich für das Ergebnis
• ein Fraktal ist verantwortlich für einen Geschäftsprozess mit definierten Ein- und Ausgangsgrößen
• ein Fraktal muss mit allen Fähigkeiten und Werkzeugen zur vollständigen
   Leistungserbringung ausgestattet sein

Alle Fraktale des Unternehmens sind selbständig agierende und eigenverantwortliche Unternehmenseinheiten, in denen die Unternehmensziele und unternehmerisches Denken und Handeln gelebt werden und deren Ziele und Leistungen eindeutig beschreibbar sind.

Fraktale - Fitmacher für die Zukunft
Die Einführung der fraktalen Organisation hat umfassende Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche:

• Unternehmensstrategie
• Aufbau- und Ablauforganisation
• Technologieentwicklung
• Menschenführung
• Weiterbildung

Die Konzeption der fraktalen Organisation versucht nicht das Rad neu zu erfinden. Sie ist bestrebt Erkenntnisse, Erfahrungen aus bestehenden Lösungen in einem größeren Rahmen zu nutzen und sie in einer langfristigen Vision umzusetzen.

 

Zentraler Aspekt ist dabei die permanente und kontinuierliche Veränderung zum entwicklungsorientierten wandlungsfähigen Unternehmen. Eine der Grundvoraussetzungen dafür ist die Veränderungskompetenz der Mitarbeiter in Kombination mit einer umfassenden Wissenserzeugung und -nutzung. So kann man sich permanent an Veränderungen des Umfeldes anpassen, reaktionsschnell und aus eigener Substanz verändern, sowie proaktiv eine selbstgetriebene, kontinuierliche Weiterentwicklung vollziehen.



In den meisten Branchen bildet die Informationstechnologie inzwischen das Rückgrat der Geschäftstätigkeit. Die rasante Entwicklung immer leistungsfähigerer Technologien zwingt die Unternehmen zur kontinuierlichen IT-Innovation, wollen sie im zunehmend härteren globalen Wettbewerb bestehen. Oft jedoch fehlt das erforderliche Know-how, mangelt es an erfahrenen IT-Spezialisten - schließlich zählt die IT für die meisten Unternehmen nicht zu den Kernkompetenzen.

Ein IT-Dienstleister, der erfolgreich am Markt bleiben will, muss über eine ganze Reihe charakteristischer Eigenschaften und Fähigkeiten verfügen, die in dieser Kombination in kaum einer anderen Branche gefordert sind:

• Offenheit: Ein IT-Dienstleister muss nicht nur die Wünsche seiner Kunden aufnehmen. Er muss sich vielmehr brennend dafür interessieren, wie diese Geschäftsprozesse des Kunden funktionieren und wie sie sich durch vorhandene und aufkommende Informationstechnologien verbessern lassen.

• Dynamik: IT-Unternehmen sind bei dynamischen Prozessen in der Wirtschaft meist unter den Playern und seltener unter den "Betroffenen" zu finden. Ihre Mitarbeiter begreifen Veränderungen als Herausforderung und Chance, weniger als Bedrohung.

• Innovationskraft: Das Aufspüren von Innovationschancen, die Ableitung aussichtsreicher Geschäftsgegenstände und deren erfolgreiche Markteinführung bestimmt die Wettbewerbsfähigkeit von IT-Dienstleistern.

• Anpassungsfähigkeit: Technologien werden durch bessere abgelöst, Kundenbeziehungen verändern sich, die Konjunktur schwankt. Anpassungsfähigkeit ist ein selbstverständlicher Teil der Überlebensstrategie.

• Lernfähigkeit: Bei jedem Projekt lernt ein IT-Dienstleister dazu. Im Sinne einer kontinuierlichen Kompetenzerweiterung muss dieses neue Know-how mit den Methoden des Wissensmanagements dem gesamten Unternehmen zugänglich gemacht werden.

• Wachstumsbereitschaft: Ein IT-Dienstleistungsunternehmen benötigt hohe Wachstumsraten, um mit dem Wachstum in seinen Marktsegmenten Schritt zu halten oder um neue Marktsegmente zu erschließen.

• Flexibilität: Ein IT-Dienstleister muss in der Lage sein, mit außergewöhnlichen Kundenanforderungen oder unvorhersehbaren Ereignissen umzugehen und sie - im Idealfall - sogar zur Angebotserweiterung zu nutzen.

• Fähigkeit zur auftragsbezogenen Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten: Wie jeder Dienstleister hat auch ein IT-Dienstleister immer zu wenige oder zu viele Aufträge. Sein Erfolg wird deshalb vor allem von der Fähigkeit seiner Projektleiter bestimmt, trotz wiederholter Know-how- und Kapazitätsengpässe die Projektziele zur Zufriedenheit des Kunden zu erreichen.

• Beherrschung von Komplexität: Fast jedes Projekt ist komplex in dem Sinn, dass der Anteil der Routine gering ist und sich scheinbar stabile Rahmenbedingungen jederzeit ändern können. Zur Beherrschung dieser Komplexität muss jeder Mitarbeiter seinen Beitrag leisten.

• Kenntnis der Geschäftsprozesse der Kundenbranchen: Die Produktivität eines IT-Dienstleisters und damit sein Wert für seine Kunden hängen entscheidend davon ab, wie gut er die Geschäftsprozesse seiner Kunden beherrscht und sie durch moderne Informationstechnik verbessern kann.



Fazit
Zu erkennen, wie komplexe Systeme funktionieren ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der heutigen Welt. Die Erkenntnisse über Fraktale, also Apfelmännchen & Co., können uns helfen dauerhafte Erfolge zu produzieren. Das Herausbilden neuer gewünschter Verhaltensweisen ist eine oft kleine Veränderung, die große Wirkung in der Zukunft haben kann. Hönigsberg & Düvel Datentechnik GmbH als Systemhaus der neuen Generation ist mit seiner fraktalen Unternehmensorganisation gerüstet für zukünftige Herausforderungen.


Quellen:
Der mathematische Hintergrund, "Benoit Mandelbrot von 1975 - Die fraktale Geometrie der Natur" (nach MathePrisma):
Wolken sind keine Kugeln, Berge keine Kegel, Küstenlinien keine Kreise. Die Rinde ist nicht glatt - und auch der Blitz bahnt sich seinen Weg nicht gerade...

Fraunhofer Institut System- und Innovationsforschung von 2003
Fraktale Unternehmensstrukturen meistern neue Herausforderungen Deutlich höhere Wertschöpfung / Ergebnisse einer Fraunhofer-Erhebung

Der Facility Manager (1997), Nr.6, S.9-11 Institut Fraunhofer IPA
Das Fraktale Krankenhaus - Fraktale Organisationsstrukturen tragen zu mehr Wirtschaftlichkeit und höherer Dienstleistungsqualität bei.

Prof. Dr. Horst Strunz, ExperTeam AG, Köln, Fachartikel aus ExperPraxis 2001/2002


Stand: 16.02.2010 - 12:55 | Link versenden | Druckversion 

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